Ein Tag in mehreren Kapiteln

Kapitel 1: Tam im Kampfe gegen die Mathematik
Freitag, 19.05.2006: Abschlussprüfung im Fach Mathematik.

Ja, heilige Scheiße, verdammt man!
Ich glaube, in meinem ganzen Leben war ich noch nicht so gottverflucht nervös!
An mir hat wirklich alles Gezittert, einschließlich meines Haars.
Die Arbeit war scheiße. So beschissene Aufgaben...
Ich hoffe, ich bekomme eine 5 (oder besser), sodass ich die 4 im Zeugnis behalten kann. Die HOffnung auf etwas besseres ist nach dieser Prüfung absolut in unerreichbare Fernen entschwunden.

Aber ich war gut vorbereitet:
Ich war eine 3/4 Stunde früher da, und ahbe mich ausreichend mit Taschenrechnern, Geodreiecken, Taschenrechnern, Zirkeln usw usf bewaffnet.
Ehrlich, mit meinem Arsenal an mathematischen Geräten hätte ich das gesamte Kollegium aller Mathelehrer Europas ausstatten können *g*

Naja, ich hab's hinter mich gebracht - wohl mehr schlecht als recht, aber immerhin^^



Kapitel 2: Just me and the Smoke of my Cigarette
Ich bin später am Freitag ja abgehaun, um nach Hanau zu fahren. Am Westbahnhof sollte ich aussteigen.
Klingt leicht - aber wer mich kennt, weiß, dass das bei mir gar nicht so leicht ist (vergleichbar mit Mathe).
Von der U-Bahn bis zum Zug auf dem Frankfurter Hauptbahnhof habe ich es schon mal geschafft, was bei mir wirklich eine Leistung darstellt. Auf dem Hauptbahnhof verlaufe ich mich schließlich gerne.
Auf jeden Fall lief dann irgendetwas schief, weshalb ich in irgendeinem Kaff, in dem scheinbar keine Menschenseele lebte, landete.

So trug es sich zu, dass Tam ganz alleine an einem kleinen Bahnhof stand, in einem Ort, in dem noch immer niemand begonnen hatte, gegen Graffitti anzukämpfen.
Kein Mensch und kein Tier hielten sich an diesem gottverlassenen Orte auf. Ab und zu fuhr lärmend ein Zug vorbei, sodass lose Büsche ins Rollen kamen, doch sogar das wohlbekannte Grillengezirpe, dass normalerweise doch zu einer solchen ausgestorbenen Landschaft dazugehört, blieb aus.
Die Zeit zog sich wie Kaugummi zwischen den Händen eines extrem langsamen Motorikers und der Dreck in der Luft schien von Windstoß zu Windstoß immer mehr zu werden. Wahrlich war die einzige Bewegung der starke Wind, der einem allerhand Schmutz in die Augen jagde.
So saß unsere Heldin Tam ganz alleine und verlassen auf einer beschmierten Bank, auf der sie sich auch schon mit den Worten "I AM LOST" verewigt hatte, zwischen dröhnenden Zügen und bemalten Wänden, blies Trübsal und wartete auf ihr heiß ersehntes Transportmittel, dass sie zurück nach Hanau bringen sollte.



Kapitel 3: Plätzchen backen
Tam am 22.05.2006: Ich hab, glaub ich, seit Freitag nicht mehr richtig geschlafen *gähn*
Lidija: Jaja, was habt'n ihr gemacht, he? *fg*
Tam: Wir haben - ehm - Plätzchen gebacken. *ug*
Lidija: Mitten in der Nacht oder was?!
Tam: Ja


Kapitel 4: Janines Geburtstagsparty
Nachdem meine Beine beinahe abgefallen wären, kamen wir im Regen an Janines See an.
Spinnen und anderes Krabbelgeviech begrüßte uns Freude strahlend. 'Welch ein wundertoller Empfang!'
Wir aßen, wir tranken, wir kotzten.
Naja, zwei haben gekotzt - und nein, ich nicht.

Ich weiß gar nicht, was cih da jetzt groß erzählen soll.
Es war auf jeden Fall ein lustiger Tag, eine lustige Nacht und ein nicht mehr ganz so lustiger Morgen.
Wie das bei Parties eben so ist, nicht.


Kapitel 5: Sonntag
"Ich bin eine Kiste!"
"Denk an den Heiligenschein"

*hust*

Jaaa...
hmmm....

Man war ich abends müde!
Hab noch mit meinem Schnuggelsche getelt, danach bin ich sofort eingepannt und habe leider nicht mehr mitbekommen, wie mein Hase angerufen hat. TUT MIR LEID!!!!


Kapitel 6: Das Nichts
Weil wegen das gibts nich...

22.5.06 13:02

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